| Hunter-Scores: Angewandte Analytik in einem regelbasierten System | |||||
Hunter sucht nach Widersprüchen in den vorgelegten Antragsdaten und gleicht anschließend die aktuellen Informationen gegen eventuelle frühere Antragsdaten sowie gegen die Daten bekannter Verdachts- und Betrugsfälle ab. Die Überprüfungen erfolgen mit Hilfe hochentwickelter Algorithmen unter der Kontrolle des Anwenders. Für jede ausgelöste Übereinstimmung wird ein Risikoregel-Code ausgegeben. Die für die Weiterleitung zuständigen Teams können diese Trigger dann als Richtlinien für ihre Entscheidungsfindung verwenden. Eine natürliche Weiterentwicklung von der regelbasierten Trigger-Lösung besteht darin, den Übereinstimmungen durch die Verwendung eines Scorings unterschiedliche Prioritäten zuzuweisen. Experian Decision Analytics hat auch die in Detect verwendeten Scores entwickelt und so eine innovative Scoring-Lösung geschaffen, mit der die Hunter-Nutzer sowohl ihre Arbeitslisten für die Weiterleitung optimieren als auch Antragsteller mit niedrigem Risiko automatisch akzeptieren lassen können. Die Methodik basiert auf der Einteilung der Hunter-Regeln in 10 risikobasierte Gruppen. Die Anzahl der 'Regel-Treffer' in den einzelnen Gruppen wird dann in ein regressionsbasiertes Scoring-Modell übernommen. Der daraus resultierende Hunter-Score ist in mehrfacher Hinsicht von Nutzen: • Die Warteschlange der zu erledigenden Fälle kann nach Betrugsrisiko sortiert werden Im Vergleich zu dem regelbasierten Standardansatz ermöglicht die Verwendung des Scores eine 15%ige Reduktion erforderlicher Weiterleitungen, wobei immer noch 95% aller Antragsbetrugsfälle identifiziert werden.
Die Integration des Scores in das Hunter-System soll bis zum 3. Quartal 2007 abgeschlossen sein. Adrian Paine - Analytics Consultant, Experian Decision Analytics Treten Sie mit uns für weitere Diskussionen über diesen Artikel in Verbindung
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